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Zehn Zweifel An Retro Wohnzimmer, Die Sie Klären Sollten

Zehn Zweifel An Retro Wohnzimmer, Die Sie Klären Sollten – retro wohnzimmer

Sänger Tim Bendzko ist auf Tour und lädt ein: „Mein Wohnzimmer ist dein Wohnzimmer“ lautet das Konzert-Motto und knapp 1000 Fans nehmen die großzügige Offerte im Würzburger Congress Centrum mit Begeisterung an. „Füße hochlegen, tanzen, mitsingen – alles erlaubt!“, ruft der smarte Junge in den Saal und das textsichere Publikum lässt sich bei der stimmlichen Unterstützung nicht lumpen.

Retro möbel: wohnen im stil der 3er | retro wohnzimmer, retro

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Das retro wohnzimmer retro wohnzimmer

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Natürlich ist Bendzkos Stimme so tragfähig, variabel und ausdrucksstark, dass er mit seinen Songs solo brillieren kann. Doch der hundertstimmige Saal-Chor schafft Gemeinsamkeit, die der 32-jährige Wirbelwind immer wieder sucht. Die begeisterte Stimmung, die in dem tobenden Echo mitschwingt, lässt in den zwei pausenlosen Konzertstunden keinen Deut nach.

Das Bühnen-Wohnzimmer bietet der vierköpfigen, versiert aufspielenden Band, in der nicht nur der Drummer instrumentale Schwerstarbeit leistet, genügend Platz zwischen einer Vielzahl bunter Lampenschirme. Retro-Look ist angesagt bei der Stehlampenparty, die Bendzko mit einem forschen „Das wissen wir Beide“ angeht. Das Lied endet mit dem Versprechen, dass er so lange bleiben wird, „bis du mich nicht mehr brauchst!“ Enthusiastischer Schrei aus weiblicher Kehle: „Ich brauch dich immer!“

Das retro wohnzimmer retro wohnzimmer

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Tim Bendzkos Texte verdienen neben dem Mitsingen aufmerksames Zuhören. Ob er in „Leichtsinn“ zu gebotenem Selbstbewusstsein aufruft, mit „Reparieren“ einer gescheiterten Liebe nachtrauert oder sich mit „Keine Maschine“ gegen üblen Stress wehrt und auf eine lebensfreudige Euphorie einstimmt – immer sind es Botschaften, in deren Ernsthaftigkeit ein gesunder Optimismus mitschwingt.

Tim kann auch lustig und verschmitzt. Sein erster Erfolgssong, in dem er 2011 „nur noch schnell die Welt retten“ muss und der von den Fans noch immer jubelnd angenommen wird, belegt dies ebenso wie seine Cover-Version des 1990er Gassenhauers „Verdammt, ich lieb dich!“ Da schleicht er sich akkurat auf Matthias Reims knorriger Stimmlage an und macht sich dann einen eigenen rockigen Reim auf dessen schwankende Liebesgefühle. Verdammt gut!

In seiner gedrängten Liederfolge hat der in schlichtem schwarzem Outfit agierende Star noch Platz für eine spontane „Nah-bei-mir-Nummer“. Jasmin, die Auserwählte aus dem Publikum, erweist sich auf dem roten Bühnensessel als wortkarg. Nachdem auch ein Glas Schampus keinen Redefluss auslöst, überspielt der gewitzte Plauderer die Kommunikationsflaute mit lächelndem Charme und schließt ein musikalisches Reiseangebot an: „Hinter dem Meer“ überführt die zähe Konversation in geschmeidige Töne.

Nach dieser Erholung für die heißen Klatschhände nimmt Bendzko wieder rasante Fahrt auf: „Ich steh nicht mehr still“ fährt dem Publikum in die Beine. Die Fangemeinde steht und wippt und glaubt Tim kein Wort, wenn er mit „Ich hab heut keine Zeit“ über die Bühne hetzt und sich mit „Tschüss Würzburg“ scheinbar davonmachen will.

Denn danach ist zur Freude des toll mitgehenden Publikums noch lange nicht Schluss in Bendzkos Wohnzimmer: Zugaben satt!

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